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Der schriftliche Additionsalgorithmus

Bei der schriftlichen Addition werden die Summanden zunächst stellengerecht untereinander geschrieben. Die Addition der einzelnen Stellenwerte vollzieht sich von rechts nach links: Zunächst werden die Einer miteinander addiert, um die erste Teilsumme zu erhalten. Für die weiteren Teilsummen erfolgt die Addition der Zehner und der Hunderter.

In manchen Bundesländern war früher die Rechenrichtung von unten nach oben (also 6 Einer plus 7 Einer) vorgeschrieben (vgl. Padberg & Benz 2011, S. 227), um den Kindern ein Umlernen der Rechenschritte für das Ergänzungsverfahren der schriftlichen Subtraktion zu ersparen. Mittlerweile ist die Rechenrichtung in vielen Bundesländern aber frei wählbar.

Sollte die Summe in einer Stellenwertspalte den Wert 9 überschreiten, notiert man einen Übertrag am unteren Rand der nächsten (linken) Spalte (13 Einer, also schreibe 3 Einer und 1 Zehner). Anschließend geht man zur nächsten (linken) Spalte über und addiert auch hier wieder die Ziffern. Wurde am unteren Rand ein Übertrag notiert, so addiert man diesen nun mit zu den anderen Ziffern der Stellenwertspalte hinzu (9 Zehner + 4 Zehner + 1 Zehner = 14 Zehner; schreibe 4 Zehner und 1 Hunderter (als Übertrag in die nächste linke Spalte)). Abschließend addiert man nach dem gleichen Schema die Ziffern in der Hunderterstelle (5 Hunderter + 2 Hunderter + 1 Hunderter = 8 Hunderter).

In Deutschland gibt es noch eine weitere Notationsform, die sich allerdings nur dahingehend von der nebenstehenden unterscheidet, als dass dort die Übertragseinsen nicht notiert werden (vgl. Padberg & Benz 2011, S. 227).