Eine Initiative der
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Fehleranzahlverteilung

Von den insgesamt 1096 bearbeiteten Aufgaben waren lediglich 120 fehlerhafte Lösungen dabei, was einer Fehlerhäufigkeit von 10,9% entspricht.

Betrachtet man nun die fehlerhaften Lösungen kam der Fehlertyp „Fehler beim Übertrag" am häufigsten vor. Von den 120 fehlerhaften Aufgaben waren 66 (55%) durch diesen Fehlertyp falsch berechnet worden. Der „Fehler beim Einsundeins" trat am zweithäufigsten auf. 48 von 120 Aufgaben (40%) hatten ein falsches Ergebnis durch verschiedenste Rechenfehler bei den einzelnen Teilrechenaufgaben. Alle anderen Fehlertypen lagen prozentual unter 1% und werden von uns deshalb nicht gesondert erwähnt.

Da das Notieren des Übertrags die häufigste Fehlerquelle war, haben wir dieses Fehlerauftreten noch nach den vier verschiedenen Arten gesondert ausgewertet.

Der Fehler „Übertrag in allgemeinen Fällen nicht berücksichtigt", bei dem der Übertrag entweder gar nicht beachtet wird oder notiert, aber nicht mitgerechnet wird, nahm den größten Fehleranteil an. 37 der 66 Aufgaben (56,1%), bei denen der Übertragsfehler zu Tragen kam, wiesen diese spezielle Fehlerart auf.

Bei 17 der 66 Aufgaben (25,8%) wurde der „Übertrag in besonderen Fällen nicht berücksichtigt". So erfolgte kein Übertrag in die leere oder in die zusätzliche Stelle.

Ein „nicht erforderlicher Übertrag" wurde von den Kindern in 2 der 66 Aufgaben (3,0%) notiert.

In lediglich einer der 66 Aufgaben (1,5%) wurde „mit dem Übertrag falsch operiert". So schrieb eines der Kinder den Übertrag schließlich in die falsche Spalte.

Da in 9 von 66 Aufgaben (13,6%) eine falsche Übertragsziffer von den Kindern notiert wurde, haben wir diese Übertragsfehlerart zusätzlich, zu den Fehlerarten von Gerster, in der Auswertung unserer Untersuchung mit aufgenommen.