Eine Initiative der
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Beispielhafte Analyse der Videos

Yazid - Elternabend

 

Für einen Elternabend haben sich 72 Eltern angemeldet. Der Hausmeister muss nun Gruppentische für immer 6 Personen aufstellen. Wie viele Gruppentische muss der Hausmeister aufstellen?
Die Aufgabe „Elternabend" ist eine Aufteilaufgabe, da hier die Größe der Teilgruppen bekannt (sechs Personen) und deren Anzahl gefragt ist (Wie viele Tische?).

Bei dieser Aufgabe schätzt Yazid zunächst das Ergebnis und erprobt, ob dieser Schätzwert in der Aufgabe zu einer wahren Aussage führt. So hat er erst mal nur zehn Tische aufgestellt, das waren dann 60, elf waren dann noch zu wenig und dreizehn schon zu viel. So nähert er sich dem Ergebnis der Aufgabe an.

Er rechnet hier aufteilend, da er erst überlegt, wie oft die Sechs in die 60 passt und dann in Sechserschritten weiterzählt.

Yucel - Kartenspiel

 

Bei einem Kartenspiel sollen 30 Spielkarten an 5 Kinder gleichmäßig verteilt werden. Wie viele Karten bekommt jedes Kind?
Die Aufgabe „Kartenspiel" ist eine Verteilaufgabe, da hier die Anzahl der Teilgruppen bekannt (vier Kinder) und deren Größe gefragt ist (Wie viele Karten?).

Bei dieser Aufgabe betrachtet Yucel die einzelnen Karten, verbildlicht sie durch Punkte und verteilt sie an die Kinder. Er gibt jedem Kind erst mal nur eine Karte und hat dann schon fünf Karten verteilt. Jetzt gibt er jedem Kind zwei weitere Karten und überlegt, wie viele Karten er nun schon verteilt hat (bei circa 60 Sekunden) und rechnet „Minusaufgaben".

Aus Zeitgründen ist an dieser Stelle das Video gekürzt. Man sieht, wie er anfängt, die bereits fünf verteilten Karten von den 30 Karten insgesamt zu subtrahieren (Ergebnis: 25). Dann subtrahiert er in Zweierschritten die weiteren Karten und kommt zu dem Ergebnis, dass er schon 15 Karten verteilt hat.

Jetzt verteilt er immer drei weitere Karten an jedes Kind, subtrahiert im Kopf mit (von 15 subtrahiert er fortlaufend drei) und kommt zu dem Schluss, dass nun alle Karten verteilt sind („Null. Nicht wahr?").

Die Interviewerin fragt dann nach, wie viele Karten jedes Kind bekommen hat. Hierbei muss Yucel erst kurz überlegen, bis er versteht, wie er aus seiner Zeichnung nun das Ergebnis ablesen kann.

Er rechnet also klassisch verteilend, indem er jedem Kind erst mal einige Karten gibt, die Gesamtmenge also nach und nach in fünf gleich große Teilmengen zerlegt und das so lange macht, bis alle 30 Karten verteilt sind. Anschließend muss er noch überprüfen, wie groß nun die einzelnen Teilmengen geworden sind und erhält damit das Ergebnis.