Eine Initiative der
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Welche Grundvorstellung spricht die jeweilige Aufgabe an?

Bei einem Sportfest sollen sich 60 Kinder in gleich große Gruppen mit immer 4 Kindern aufteilen. Wie viele Gruppen werden gebildet?

Bei dieser Aufgabe handelt es sich aufgrund des Kontextes um eine Aufteilaufgabe. Hier ist die Größe der zu bildenden Teilgruppen bekannt (vier Kinder) und deren Anzahl gefragt (Wie viele Gruppen?). So liegt es nahe, sich zu überlegen, wie oft die Größe der Teilgruppen in die Größe der gesamten Gruppe passt (Wie oft passt die Vier in die 60?).

 

Bei einem Kartenspiel sollen 48 Spielkarten an 4 Kinder gleichmäßig verteilt werden. Wie viele Karten bekommt jedes Kind?

Bei dieser Aufgabe handelt es sich aufgrund des Kontextes um eine Verteilaufgabe. Hier ist die Anzahl der zu bildenden Teilgruppen bekannt (vier Kinder) und deren Größe gefragt (Wie viele Karten pro Kind?). So liegt es nahe, sich zu überlegen, welches der vierte Teil der Gesamtanzahl der Spielkarten ist.

 

Für einen Elternabend haben sich 72 Eltern angemeldet. Der Hausmeister muss nun Gruppentische für immer 6 Personen aufstellen. Wie viele Gruppentische muss der Hausmeister aufstellen?

Da die 72 Eltern in gleich große Gruppen zu immer 6 Eltern aufgeteilt werden, handelt es sich hierbei um eine Aufteilaufgabe. Die Größe der Teilgruppe ist bekannt, die Anzahl gesucht.

 

Auf einem See sind 100 Personen in Ruderbooten unterwegs. In jedem Boot sitzen 4 Personen. Wie viele Boote sind auf dem See?

Auch hier handelt es sich um eine Aufteilaufgabe. Erneut ist die Größe der Gruppe bekannt und die Anzahl der Gruppen wird gesucht.

Besonders bei den Aufgaben "Sportfest" und "Ruderboot" könnte es im Unterricht bzw. in der Interviewsituation zu Problemen kommen, denn die Zahlenwerte 60:4 und 100:4 sind intuitiv leichter mittels einer Verteilvorstellung zu lösen (Welches ist der vierte Teil von 60 bzw. 100?). So könnten Aufteilkontext und Verteilvorstellung dazu führen, dass das Kind die Aufgabe nicht lösen kann.